Elb-Zoll-Frei

„Freier Pfad für freie Bürger“ heißt es wieder am Sonntag, dem 02.06.19 in der Altstadt von Hitzacker. Von 11.00-18.00 Uhr sind Elb- und Zollstraße autofreie Zone und stehen Bürgern und Gästen zur autofreien Nutzung zur Verfügung. Die anliegenden Geschäfte haben geöffnet und erweitern ihre Angebote, Café Albis und das Restaurant Canaletto bieten Speis und Trank auf der Elbstraße, das Museum „Das Alte Zollhaus“ präsentiert sich bei Kaffee und Kuchen in der Zollstraße und die Firma Werkhaus stellt ihr Tiny-Hotel-Projekt „destinature“ vor, welches in Kürze in Hitzacker seinen ersten Standort eröffnet. Darüber hinaus ist Raum, sich zu informieren (z.B. zum internationalen Degrowth Day), zu spielen oder schlicht – ein wenig zusammen zu verweilen.

Der Autoverkehr auf der Altstadtinsel ist über Markplatz, Hauptstraße, Kranplatz und Am Jeetzelufer weiter möglich. Es wird gebeten, das Parkverbot in der Straße „Am Jeetzelufer“ zu beachten und auch die Parkplätze an der Bleichwiese, Am Weinberg und am Archäologischen Zentrum Hitzacker (AZH) zu nutzen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: 05861-808540.“

Endlich wieder flauschen

Am 28. April ist es wieder so weit: In Hitzacker wird geflauscht, mit Setzlingen, Stauden und Sommersachen.

Es ist der 2. Frühlings-Flauschmarkt, der vom Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ organisiert wird. Er steht unter dem Motto: Ab in die Büsche – Heimische Sträucher und Gehölze.

Und so geht der Flauschmarkt: Wer mit einem eigenen Stand mit Setzlingen, Stauden oder diversen Sommersachen mitmachen will, muss sich anmelden, und zwar bis zum 21. April unter flauschmarkt@gemeinsam-fuer-hitzacker.de


Alle anderen kommen einfach vorbei, bringen etwas mit, was sie eintauschen könnten. Und wer nichts zum Tauschen hat, kann natürlich auch Setzlinge, Stauden und Sommersachen einfach kaufen. Und den Tag mit Freunden und Bekannten genießen.

Das alles auf der Stadtinsel von Hitzacker, am Sonntag, den 28. April, von 11 bis 18 Uhr.

Auszeichnung für Hitzackers Radler


Eine schöne Anerkennung für die alle, die beim Stadtradeln 2018 in Hitzacker mitgemacht haben: Die Klimaschutzleitstelle des Landkreises Lüchow-Dannenberg zeichnete die Stadt Hitzacker, den TSV und den Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ für ihr Engagement in Sachen Klimaschutz aus.

Zur Erinnerung: Beim Wettbewerb „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ haben die Bürgerinnen und Bürger von Hitzacker neue Rekorde erradelt. Sie landeten in der wichtigsten Kategorie „Kilometer pro Einwohner“ auf Platz 8. Und das bei insgesamt 886 Kommunen, die sich in Deutschland in 2018 an dem Wettbewerb beteiligten.

Darüber hinaus wurden ausgezeichnet: Die Film-AG des Fritz-Reuter-Gymnasiums Dannenberg, das Dorferneuerungsprogramm der Samtgemeinde Lüchow, der Fairrückt-Markt für faire und regionale Produkte, die IG Bauernhaus und die Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die das Waldbad Wittfeitzen von einem „normalen“ Freibad zu einem Naturbad umgebaut haben, um Energie zu sparen.

Gemeinsam nachhaltig Sparen

 „SavingBuddies“ kommen nach Hitzacker

Der Berliner Verein „SavingBuddies“ vermittelt seit 2014 das Wissen, das man braucht, um – wie es auf der Vereins-Website heißt – „aus Geld das zu machen, was es eigentlich sein sollte: ein Mittel zum guten Zweck.“ Am Donnerstag, den 28. Februar 2019 um 18.30 Uhr kommen Verena Burger und Johanna Klein von den „SavingBuddies“ in die Alte Sargtischlerei (An der Kirche 4).

Dort stellen sie auf Einladung des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ ihre Idee des nachhaltigen Sparens und Leihens in ökonomischen Solidargemeinschaften vor. Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte “Spargruppe”.

Spargruppen sind kein neues Phänomen. Bereits die von Friedrich Wilhelm Raiffeisen gegründeten Genossenschaften verfolgten – anders als Genossenschaften heutigen Verständnisses – das Anliegen, ohne jedes Gewinnstreben Bedürftigen zu helfen. Auch die zwischenzeitlich etwas aus der Mode gekommenen „Sparklubs“ – mancher wird sich noch an die Sparkästen in vielen Gaststätten als Ort gemeinsamen Sparens erinnern – zählen in diese Tradition. Bis heute existieren in vielen Ländern Spargruppen von 5 bis circa 30 Teilnehmern. Die Bezeichnungen für diese Spargruppen ändern sich. Sie basieren aber – wie die SavingBuddies darlegen – auf denselben Prinzipien wie Vertrauen, Solidarität und Empowerment. So formen sie für viele Menschen eine echte Alternative zu einem Leben ohne Zugang zur Bank und finanzieller Unsicherheit. 

Spargruppen zählen damit zu der Strömung der Mikrofinanzierung, die vor allem bekannt geworden ist durch das Produkt der “Mikrokredite”. Diese Kleinstkredite gelten als ein zentrales Instrument der Entwicklungsarbeit, da sie in Armut lebenden Einzelpersonen die Möglichkeit geben sollen, sich eine wirtschaftliche Grundlage aufzubauen. Somit sollen diejenigen die wegen ihrer Armut nicht von Banken bedient werden, durch den Aufbau von spezialisierten Finanzinstitutionen Zugang zu Bankdienstleistungen erhalten. Anders als bei Mikrokrediten agieren diese Spargruppen aber unabhängig von jeglicher Institution und nutzen ausschließlich das Geldkapital der eigenen Gruppe. Als Mitglied einer Spargruppe steht man also nicht alleine da, wenn es mal wieder finanziell brenzlig wird. Denn wie schon zu Zeiten von Raiffeisen unterstützen die Mitglieder sich gegenseitig.

Seit einigen Jahren entstehen nun auch mehr und mehr Spargruppen in Europa. Der Verein „Savingbuddies“ in Berlin ist begeisterter Initiator dieser sich neu entwickelnden Bewegung. Verena Burger und Johanna Klein stellen in der Alten Sargtischlerei die Methode vor, sie berichten von ihrer Spargruppe und möchten dazu anregen, selbständig Spargruppen zu bilden. Denn: „Spargruppen sind eine Chance, sich aus eigener Kraft dorthin zu entwickeln, wo man ökonomisch und gesellschaftlich stehen möchte“.

Hitzacker setzt auf naturnahe Grünflächen


Auf Initiative der Blühgruppe des Stadtrats in Hitzacker/Elbe trafen sich Vertreter der Verwaltung, des Bauhofs, des Stadtrates, den Stadtarbeitern, den Leitern von zwei Landschaftsgärtnereien und Mitglieder der Blühgruppe des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ zu einem Tagesseminar. Das Thema: „Biodiversität auf öffentlichen Grünflächen durch naturnahe Gestaltung und Pflege fördern“, Referentin:
Diplombiologin Ulrike Aufderheide aus Bonn.

Beschlossenes Ziel des Stadtrates ist es, alle kommunalen Flächen in insektenfreundliche, ökologisch möglichst wertvolle Grünflächen umzuwandeln. Ergebnis des Seminars: Die Teilnehmer konnten nicht nur ihr Wissen über die naturnahe Gestaltung erweitern, gemeinsam haben sie auch einen Grünflächenplan für Hitzacker erarbeitet.

Der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ bedankt sich bei der Stadt, dass er zu diesem Seminar eingeladen wurde und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Nun kann die Pflanz- und Frühlingszeit kommen!

Blühgruppe: Planung für 2019

10000 Blumenzwiebeln hat die sogenannte Blühgruppe des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ Ende letzten Jahres in die Erde gebuddelt. An dem Ergebnis dieser beeindruckenden Aktion werden sich schon bald alle Hitzackeraner erfreuen können.

Jetzt plant die Blühgruppe ihre Aktivitäten für das Jahr 2019. Sie trifft sich dazu am 18.01. um 17:00 Uhr in die Lanke 6 bei Barbara v. der Heiden .

Auf der Tagesordnung steht:

  • Mitgestaltung des Frühlingsflausch-Markt am 28.04.
  • Fundraising
  • Grünflächenpatenschaften
  • Flächenplanung für Pflanz-/Anlageaktionen
  • Pressearbeit
  • Pflege Jeetzelbeet
  • Gemeinsamer Besuch div. Veranstaltungen

Damit Hitzacker bunt wird

Der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ will die Stadt bunt und insektenfreundliche machen. Dafür hat die Gruppe ‚Blühendes Hitzacker‘ umfangreiche Pflanzpläne für die Lüneburger Straße, Dannenberger Straße und v.-dem-Bussche-Platz erstellt und mehrere Tausend Zwiebeln beschafft – hauptsächlich finanziert von der Stadt. Diese sollen jetzt im Rahmen einer gemeinsamen Aktion in die Erde gebracht werden. Und zwar am

Mittwoch  den 07.11.18 um 13:00 Uhr
Treffpunkt: Lüneburger Straße / Geesterding

 Bitte Blumenzwiebelpflanzer, Arbeitshandschuhe, Kniekissen etc. mitbringen.

Aufräumen an der „Tauben Jeetzel“

Das Niedrigwasser  von Elbe und Jeetzel hat nicht nur den Schiffsverkehr in diesem Jahr lahmgelegt. Es hat auch an die Oberfläche gebracht, was so alles über die Jahrzehnte achtlos in die Flüsse geworfen wurde: Plastiktüten, Flaschen. Und vieles mehr. Manches davon liegt schon seit Jahrzehnten auf dem Boden der Flüsse.

Einige Bürgerinnen und Bürger von Hitzacker sind fest entschlossen, diesen Dreck wegzuräumen. Der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ beteiligt sich daran und freut sich über alle, die mitmachen.

Die nächste Aufräumaktion findet statt am

Samstag, 3. November. Treffpunkt 10 Uhr
an der Feuerwehr-Slipanlage unter dem Weinberg.

Gesäubert wird die „Taube Jeetzel“. Darum: Bitte Gummistiefel mitbringen.

Und: Leute, die dort schon mal Müll abgeräumt haben, wissen, dass die Jeetzel auch den einen oder anderen Schatz unter sich verborgen hat. Ein gute Chance, ihn jetzt zu heben!

Buntes Treiben

Es stimmte alles: Strahlender Sonnenschein, eine große Beteiligung von nicht-kommerziellen Aussteller*innen und viele, viele Besucher*innen, die das schöne Wetter für einen Besuch auf Gallus- und UFlauschmarkt in Hitzacker nutzten.

Es war das zweite Mal in Folge, dass die Schausteller des Gallusmarktes und der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ gemeinsame Sache machten. Profitiert davon haben  alle: Besucher, die sich vom Flauschmarkt angezogen fühlten, vergnügten sich anschließend auf dem Gallusmarkt und umgekehrt.

Fazit: Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten und die Zusage der Schausteller, im nächsten  Jahr zum 424. Gallusmarkt wieder zu kommen.

Und der Flauschmarkt auch. Versteht sich.

 

Neue Radl-Rekorde in Hitzacker

Beim Wettbewerb „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ haben die Bürgerinnen und Bürger von Hitzacker neue Rekorde erradelt. Sie landeten in der wichtigsten Kategorie „Kilometer pro Einwohner“ auf Platz 8. Und das bei insgesamt 886 Kommunen, die sich in Deutschland in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligten. Einfach toll!

Das wollen wir feiern. Auf einer Abschlussveranstaltung im Rahmen des Gallusmarktes am

Samstag, den 13.10.2018, um: 13:30 Uhr, auf der Bühne bei Café Dierks.

Es laden ein die Initiatoren des Stadtradelns: Die Stadt Hitzacker, der TSV Hitzacker und der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“.

Die Hitzacker-Rekorde im Einzelnen

  • 78.296 Kilometer legten die Radlerinnen und Radler zurück – das sind 15.000 km mehr als 2017. Sie radelten damit fast zweimal um den Äquator.
  • 568 Personen nahmen an der Aktion teil –  über 100 mehr als 2017
  • Die Zahl der Teams verdoppelte sich. 49 Teams gingen an den Start.
  • Sechs Radler legten über 1.000 km zurück; einer von ihnen insgesamt 1.664 km. Das sind im Schnitt 80 km pro Tag.