Wir sind wieder da

Am 28. August ist es soweit. Nach einem Jahr Pause startet das Straßenmusikfest „Musik am Fluss“ wieder durch. 

Es findet statt am 28. August 2021 von 14 Uhr bis 22 Uhr in Hitzacker.

Allerdings etwas anders als 2018 und 2019. Wegen Corona mussten wir das Konzept ändern. Es wird leider nur eine Bühne geben. Zentrum des Festes wird der Platz um Kirche. Dort finden die Konzerte der verschiedenen Gruppen statt, dort, wird gibt es auch etwas für das leibliche Wohl. Wir sind aber sicher, dass es uns gelingen wird, rund um die Kirche eine schöne Atmosphäre, wo man Musik hört und sich gerne aufhält.

„Musik am Fluss“ wird gefördert von der Bürgerstiftung Dannenberg.

Bürgerstiftung Dannenberg fördert „Musik am Fluss“

Das ist eine richtig gute Nachricht: Die Bürgerstiftung Dannenberg unterstützt das Straßenmusikfest in Hitzacker und macht es damit möglich, dass die Künstler*innen  diesmal eine Gage bekommen. 2018 und 2019 sind alle Künstler*innen ohne Gage aufgetreten. Aber Corona hat sie besonders hart getroffen. Deshalb hat der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ nach Möglichkeiten gesucht, diesmal eine Gage zu zahlen.

Wir danken der Bürgerstiftung, dass sie „Musik am Fluss“ mit 4.500 Euro fördert. Das Geld wird ausschließlich den Künstler*innen zu gute kommen. Herzlichen Dank!

Hitzacker blüht

Trotz Corona immer aktiv ist die Blühgruppe des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“.  Sie hat unbeirrt die Flächen gepflegt, die sie in den zurückliegenden Jahren bearbeitet hat. Und sie hat an verschiedenen Stellen der Stadt weitere Zwiebeln gepflanzt. Mit Unterstützung der Stadt und des Vereins. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit wurde in diesem Jahr sehr sichtbar. 

Musik am Fluss 2021

Wenn es nach dem Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ geht, dann soll das Straßenmusikfest „Musik am Fluss“ in diesem Jahr unbedingt wieder stattfinden. Die Arbeitsgruppe, die dafür verantwortlich ist, hat mit den Vorbereitungen begonnen und hofft, dass sich die Corona-Lage bis zum August so verbessert, dass diesem Fest nichts mehr im Wege steht.

 

Projekt ist abgeschlossen

Das Projekt „Plastikfrei – Hitzacker setzt Zeichen“ ist Ende August 2020 ausgelaufen. Doch die Gruppe, die das Projekt umgesetzt hat, hofft, dass es bald möglich sein wird, wieder kleinere Aktionen zu starten, um auf das Problem des sorglosen Gebrauchs von Einwegverpackungen aufmerksam zu machen.

Der mit Plastik gefüllte Fisch ist gut geeignet, um ihn bei Aktionen aller Art einzusetzen und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Er kann gerne auch ausgeliehen werden.   

Mit halber Kraft voraus

Auch das Projekt „Plastikfrei – Hitzacker setzt Zeichen“ ist von der Corona-Krise betroffen. Viele geplante Aktivitäten finden nicht statt und können auch nicht nachgeholt werden, da das Projekt Ende Juni ausläuft.

Doch ein paar Dinge wollen wir noch umsetzen. In Arbeit ist ein Flyer zum Thema „Plastikfrei“ auf Arabisch und in Farsi, um die ausländischen Mitbürger*innen darüber zu informieren, wie man den Verbrauch von Einwegverpackungen reduzieren kann. Außerdem arbeiten einige Mitglieder der Projektgruppe unter Anleitung eines Metalldesigners an einem „Mahnmal“, mit dem für Juni ein paar öffentliche Aktionen geplant sind. Unter Einhaltung aller Corona-Regeln – versteht sich.

Auch die Beratung und Zertifizierung von Privathaushalten und Geschäftsleuten geht weiter. Sei es telefonisch oder mit gebührendem Abstand. Wer Lust hat, sich der Initiative anzuschließen und ein Zertifikat für den sorgsamen Umgang mit Plastik zu erwerben, kann sich melden. Entweder telefonisch unter 05862 1799784 oder per Email plastikfrei@gemeinsam-fuer-hitzacker.de.

Ein Hingucker

Ein Fisch, gefüllt mit Plastikmüll – mit diesem Mahnmal will die Initiative „Plastikfrei – Hitzacker setzt Zeichen“ auf die Problematik des Konsums von Einwegverpackungen aufmerksam machen. Sie wird in den nächsten Wochen damit immer mal wieder durch Hitzacker ziehen, um für dieses Thema zu sensibilisieren.

Der Fisch wurde unter Anleitung von Christoph Spanier aus Neu-Darchau und von Mitglieder der Projektgruppe „Plastikfrei – Hitzacker setzt Zeichen“ gebaut.

Die Initiative nimmt Fahrt auf

 

Über 50 Zertifikate und Plaketten hat die Initiative „Plastikfrei – Hitzacker setzt Zeichen“ bereits überreicht. Und die nächsten 20 stehen schon in der Warteschleife.

Mehr als 35 Privathaushalte haben sich seit dem Start der Initiative zertifizieren lassen. Und seit der ersten Februarwoche prangt die Plakette (siehe Bild) auch an mehr als 15 Geschäften in der Innenstadt von Hitzacker.

Sie alle sind bemüht, den Verbrauch von Einwegverpackungen so weit möglich zu vermeiden. Keine einfache Sache. Denn oft werden die Waren in Plastik verpackt geliefert. Aber viele von ihnen versuchen mit ihren Händlern in Kontakt zu treten, um über andere Verpackungsmaterialien zu verhandeln. Manchmal mit Erfolg. Aber leider oft auch nicht.

Trotzdem sind solche Initiativen von Einzelhändlern (und Privatleuten) wichtig. Sie tragen dazu bei, das Bewusstsein von Herstellern und Großhändlern zu schärfen. Und sie zeigen Wirkung: Erste Verlage verzichten darauf, ihre Bücher in Plastik verschweißt auszuliefern, in den Supermärkten wird vermehrt unverpacktes Gemüse angeboten. Zugegeben: Es sind erste, kleine Schritte. Aber sie zeigen, dass kritische Einzelhändler und Konsumenten Veränderungen schaffen können.

Das sind die Geschäfte in Hitzacker, die bereits für den sparsamen Umgang mit Plastik zertifiziert sind:

Anthra Textilien, Atelier X , BIO-Insel , Buch und Musik, Café Albis, Eigen-Art, Kiek Mol, Kurapotheke, Kur- und Tourismusbüro, Optik Sander, Reisebüro Evers, Ritz, Wein Bergmann

Projekt nimmt Fahrt auf


Bereits Ende November wurden die ersten Privathaushalte aus Hitzacker für den sparsamen Umgang mit Plastik ausgezeichnet. Jetzt legt die Initiative „Plastikfrei – Hitzacker setzt Zeichen“ einen Zahn zu: Am letzten Samstag im Januar wurden weitere Zertifikate vergeben und Anfang Februar werden mehrere Geschäftsleute aus Hitzacker die Plastikfrei-Plakette  überreicht bekommen. 

Natürlich: Völlig auf Plastik zu verzichten, ist unmöglich. Das wissen auch die Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Projekts. Aber sie sind davon überzeugt, dass jede und jeder einen Beitrag zum Abbau von Plastikmüll leisten kann. Dazu wollen sie mit ihrer Initiative, die vom Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ getragen und von der Europäischen Union gefördert wird, beitragen.

Der große Zuspruch, den die Initiative bekommt, stimmt optimistisch. Inzwischen haben sich nicht nur rund weitere 20 Privathaushalte für ein Plastikfrei-Zertifikat angemeldet, sondern auch einige Geschäftsleute, unter anderem die Kurapotheke in Hitzacker. Ab Januar 2020 wird es dort nur noch Hautpflege- und Sonnenschutzprodukte ohne Mikroplastik geben.