Damit Hitzacker bunt wird

Der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ will die Stadt bunt und insektenfreundliche machen. Dafür hat die Gruppe ‚Blühendes Hitzacker‘ umfangreiche Pflanzpläne für die Lüneburger Straße, Dannenberger Straße und v.-dem-Bussche-Platz erstellt und mehrere Tausend Zwiebeln beschafft – hauptsächlich finanziert von der Stadt. Diese sollen jetzt im Rahmen einer gemeinsamen Aktion in die Erde gebracht werden. Und zwar am

Mittwoch  den 07.11.18 um 13:00 Uhr
Treffpunkt: Lüneburger Straße / Geesterding

 Bitte Blumenzwiebelpflanzer, Arbeitshandschuhe, Kniekissen etc. mitbringen.

Literatur über Insektenfreundliche Gartengestaltung

Pünktlich zum Frühling hat die Nicolas-Born-Bibliothek Hitzacker die neue Rubrik „Insektenfreundliches Hitzacker“ angelegt. Die neu angeschaffte Mediensammlung enthält neben Ratgebern, Sachbüchern und Bestimmungsliteratur auch Romane und Filme. „Mit der Auswahl werden nicht nur Verstand und Hand, sondern auch die Emotion und Bewusstsein angesprochen“ so Gabriele Lindner, Leiterin der Nicolas-Born-Bibliothek. „Damit bieten wir unseren Besuchern umfassend Impulse und Informationen, um sich auf die beginnende Gartensaison vorzubereiten und ihre Gärten naturnah und insektenfreundlich umzugestalten“.

Die Anschaffung wurde vom Bürgerverein „Gemeinsam für Hitzacker e.V.“ angeregt und in Kooperation mit dem Freundeskreis der Bibliothek „Leselust e.V.“ finanziell ermöglicht. „Das Thema insektenfreundliches Hitzacker ist eines unserer Schwerpunkte für dieses Jahr und wir freuen uns, dass wir mit dem Leselust e.V. hier so unkompliziert zusammenarbeiten konnten“ so Hans-Albrecht Wiehler, der für den Verein „Gemeinsam für Hitzacker e.V.“ das Thema verantwortet.

Die Bibliothek freut sich auch über weitere Beschaffungswünsche und prüft gerne auch Schenkungen zu diesem Thema.

Buntes Treiben auf dem Flauschmarkt

Hitzacker/Elbe. Trüb wie das Wetter war die Stimmung auf dem Frühlings-Flauschmarkt in Hitzacker zunächst. Mit großen Schirmen, Zelten und Plastikplanen versuchten die rund 25 Standinhaber ihre Produkte vor der Nässe zu schützen. Nur wenige Hitzackeraner wagten sich ins Freie.

Doch dann klarte der Himmel auf – und mit ihm die Stimmung bei Ausstellern und Organisatoren des Floh- und Tauschmarktes, den Aktiven vom Verein „Gemeinsam für Hitzacker“. „Plötzlich war der Markt voll,“ sagt Doris Haase-Mohrmann von der Buchhandlung in Hitzacker, die sich mit einem Büchertisch zum Thema „Insektenfreundliche Pflanzen“ an dem Markt beteiligte. Sie unterstützte damit die Bemühungen des Vereins, die Bürgerinnen und Bürger für insektenfreundliche Pflanzen und Gärten zu sensibilisieren. Wie die vielen Anderen, die ihre Setzlinge und Samen mitbrachten und auf Nachfrage darüber informierten, welche Pflanzen für Bienen, Hummeln und Co. besonders geeignet sind.

„Das Interesse an diesem Thema ist groß“, bestätigt Katrin Meyer, Inhaberin der Elbufergärtnerei, die ebenfalls zum Erfolg des Flauschmarkts beitrug und auch in Zukunft an dem Thema dranbleiben will. Doch begeistert haben sie und die anderen Besucher, die am Nachmittag in die verkehrsfreie Zoll-/Elbstraße von Hitzacker strömten, auch die vielen kreativen Stände und die tolle Stimmung.

Besonders lebendig ging es in der Kinderecke vor dem Museum zu. Dort wurde gespielt und gebastelt, während die Eltern unbesorgt mit Bekannten plauderten, einem Vortrag über bienenfreundliche Gärten lauschten oder eine Bratwurst am Stand des Veranstalters verzehrten. „Die Fröhlichkeit bei Besuchern und Standbetreuern war wirklich auffällig“, meint Gerd Neubauer, Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“. „Insbesondere die vielen Kinder und Jugendlichen haben zur guten Stimmung beigetragen.“ Und er fügt hinzu: „Das ruft nach einer Folgeveranstaltung. Und die wird ganz sicher kommen.“

Gegen das Insektensterben

Auf Initiative der Gruppe „Blühendes Hitzacker“ findet im Anschluss an die Mitgliederversammlung eine öffentliche Veranstaltung statt.

Thema: Insektenfreundliche Kommune – Problem und Lösungswege
Ort und Zeit: 22. Februar, 19 Uhr, im Café Knigge.

Referenten:  Marco Otte, Berufsimker aus Beutow (Wendland) und Frank Bludau, Osnabrücker Bienenbündnis / Untere Naturschutzbehörde Stadt Osnabrück

 

Insektenfreundliche Kommune – Problem und Lösungswege

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung findet eine hochkarätig besetzte, öffentliche Veranstaltung statt. Das Thema

Insektenfreundliche Kommune – Problem und Lösungswege

Referenten: Marco Otte, Berufsimker aus Beutow (Wendland) und

  • Frank Bludau, Osnabrücker Bienenbündnis / Untere Naturschutzbehörde Stadt Osnabrück