Buntes Treiben auf dem Flauschmarkt

Hitzacker/Elbe. Trüb wie das Wetter war die Stimmung auf dem Frühlings-Flauschmarkt in Hitzacker zunächst. Mit großen Schirmen, Zelten und Plastikplanen versuchten die rund 25 Standinhaber ihre Produkte vor der Nässe zu schützen. Nur wenige Hitzackeraner wagten sich ins Freie.

Doch dann klarte der Himmel auf – und mit ihm die Stimmung bei Ausstellern und Organisatoren des Floh- und Tauschmarktes, den Aktiven vom Verein „Gemeinsam für Hitzacker“. „Plötzlich war der Markt voll,“ sagt Doris Haase-Mohrmann von der Buchhandlung in Hitzacker, die sich mit einem Büchertisch zum Thema „Insektenfreundliche Pflanzen“ an dem Markt beteiligte. Sie unterstützte damit die Bemühungen des Vereins, die Bürgerinnen und Bürger für insektenfreundliche Pflanzen und Gärten zu sensibilisieren. Wie die vielen Anderen, die ihre Setzlinge und Samen mitbrachten und auf Nachfrage darüber informierten, welche Pflanzen für Bienen, Hummeln und Co. besonders geeignet sind.

„Das Interesse an diesem Thema ist groß“, bestätigt Katrin Meyer, Inhaberin der Elbufergärtnerei, die ebenfalls zum Erfolg des Flauschmarkts beitrug und auch in Zukunft an dem Thema dranbleiben will. Doch begeistert haben sie und die anderen Besucher, die am Nachmittag in die verkehrsfreie Zoll-/Elbstraße von Hitzacker strömten, auch die vielen kreativen Stände und die tolle Stimmung.

Besonders lebendig ging es in der Kinderecke vor dem Museum zu. Dort wurde gespielt und gebastelt, während die Eltern unbesorgt mit Bekannten plauderten, einem Vortrag über bienenfreundliche Gärten lauschten oder eine Bratwurst am Stand des Veranstalters verzehrten. „Die Fröhlichkeit bei Besuchern und Standbetreuern war wirklich auffällig“, meint Gerd Neubauer, Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“. „Insbesondere die vielen Kinder und Jugendlichen haben zur guten Stimmung beigetragen.“ Und er fügt hinzu: „Das ruft nach einer Folgeveranstaltung. Und die wird ganz sicher kommen.“

Da tut sich wirklich was

 

Der Laden in der Drawehnertorstraße 15 in Hitzacker war voll. Ganz im Sinne der Initiatoren des Projekts „Volles Haus“. Rund 60 Menschen aus Hitzacker und Umgebung fanden sich ein, erfreuten sich an den Fotos von Norbert Erler und Stefan Albrecht und unterstützten die Idee, gemeinsam etwas gegen den Leerstand im Zentrum von Hitzacker zu tun.

Und sie brachten jede Menge Vorschläge mit. Sie reichten von einer Begegnungsstätte für Jung und Alt, über PopUp Stores (kurzfristige Einzelhandelsgeschäfte), Reparatur-Café, Shops in Shop (mehrere Läden in einem größeren Laden) bis hin zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Fahrrad-Touristen.

Alle Vorschläge sind notiert worden und sollen weiter diskutiert werden. Am besten mit denen, die diese interessanten Ideen eingebracht haben. Der Verein „Gemeinsam für Hitzacker“, der die Initiative ergriffen und das Projekt „Volles Haus“ finanziell unterstützt hat, lädt Sie ein, mitzumachen – egal ob Sie Mitglied sind oder nicht.

Das nächste Treffen: 5. April, 19.30 Uhr in der Alten Sargtischlerei, An der Kirche 4, in Hitzacker.

Traurig, aber wahr

Beim jährlichen Frühjahrsputz in Hitzacker, am Samstag, den 17. März, wollten viele Mitglieder des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ nicht abseitsstehen. Sie packten mit an – trotz eisiger Kälte – und räumten den Müll beiseite, den andere achtlos weggeworfen haben. Gleichzeitig löste der Verein ein Versprechen ein: Er unterstützte die Aufräumaktion nicht nur im Stadtzentrum, sondern auch in Tiesmesland, einem Ortsteil von Hitzacker. Das Ergebnis: Ein Anhänger voll mit Müll. Das zeigt, wie notwendig die Aktion entlang der Elbuferstraße war.

Fazit: Eine gelungene Gemeinschaftsaktion, aber traurig, dass solche Initiativen notwendig sind.

Da tut sich was…

…sagten viele anerkennend, die in den zurückliegenden Wochen die Fotoausstellung in der Innenstadt „Volles Haus Projekt“ von Hitzacker gesehen haben. Ein schönes Lob. Darauf wollen wir anstoßen…

am Sonntag, den 18. März, ab 18 Uhr in der Drawehnertorstraße 15 (ehemaliger Kaiserhof), in Hitzacker,

… und zugleich in lockerer Runde gemeinsam überlegen, welche Schritte und Akzente möglich sind, um die leerstehenden Gewerbeflächen in Hitzacker wieder zu beleben. Für Getränke und Häppchen ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Der Verein Gemeinsam für Hitzacker

Hitzacker wird zur Fotogalerie

Die Gruppe „Leerstand managen“ des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ (GFH) hat sich Anfang Februar zum ersten Mal getroffen und hatte sofort eine tolle Idee: Das „Volles Haus Projekt“. Die Innenstadt von Hitzacker wird zur Fotogalerie, und zwar vom 2. bis zum 18. März 2018.

Der Hintergrund ist den Einwohnerinnen und Einwohnern bekannt: Die Zahl leerstehender Geschäfte ist gestiegen. Die öden Schaufenster wirken wie Wunden in dem malerischen Hitzacker.

Mit dem Projekt „Volles Haus“ sollen die Wunden behandelt werden. Die leeren Schaufenster werden zum Bilderrahmen für Fotografien von Stefan Albrecht und Norbert Erler. Sie zeigen Portraits von Menschen aus Hitzacker und Umgebung.

Zehn Eigentümer von leerstehenden Ladengeschäften haben sich inzwischen bereiterklärt, ihre Schaufenster für die Fotogalerie zur Verfügung zu stellen. Die Mitgliederversammlung des GFH hat für die Vergrößerung der Fotografien das notwendige Geld bewilligt.

Gesucht werden noch Freiwillige, die mithelfen, am Freitag, den 2. März, die Bilder aufzuhängen.

Ansprechpartner: Frank Freudenthal, Telefon 0160 7243942, Email sailingkidsgartow@web.de

 

Neue Satzung

Die Mitglieder des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ waren sich schnell einig: Die Satzung soll so geändert werden, dass sie zum einen die neuen Aktivitäten des Vereins abdeckt und zum anderen der Verein als gemeinnützig anerkannt wird. Nach kurzer Debatte verabschiedete die Mitgliederversammlung die vom Vorstand vorgeschlagenen Änderungen einstimmig.

Geändert wurde § 2 zum „Zweck“ des Vereins und § 6 zur „Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens“.

Da die Veränderungen mit dem Finanzamt abgeklärt wurden, gehen wir davon aus, dass die Anerkennung der Gemeinnützigkeit vermutlich reibungslos über die Bühne geht. Wir informieren Sie, sobald die Bestätigung vorliegt.

Die neue SATZUNG (Die Änderungen sind rot markiert.)

Gegen das Insektensterben

Auf Initiative der Gruppe „Blühendes Hitzacker“ findet im Anschluss an die Mitgliederversammlung eine öffentliche Veranstaltung statt.

Thema: Insektenfreundliche Kommune – Problem und Lösungswege
Ort und Zeit: 22. Februar, 19 Uhr, im Café Knigge.

Referenten:  Marco Otte, Berufsimker aus Beutow (Wendland) und Frank Bludau, Osnabrücker Bienenbündnis / Untere Naturschutzbehörde Stadt Osnabrück

 

Einladung zur Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ findet statt am

22. Februar, um 18 Uhr, im Café Knigge.

Anlass ist die Änderung der Satzung, die wir vornehmen wollen, um als gemeinnütziger Verein anerkannt zu werden.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Kurzer Bericht des Vorstandes über die laufenden Aktivitäten
  3. Diskussion und Beschluss über die geplanten Änderungen der Satzung in § 2 „Zweck“ und § 6 „Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens“. Entwurf neue Satzung
  4. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Neubauer
Vorsitzender des Vereins Gemeinsam für Hitzacker

Blühendes Hitzacker

Spätestens seit den Berichten im Sommer 2017 über das massive Insektensterben ist dieses Thema auch für Mitglieder des Vereins „Gemeinsam für Hitzacker“ ein persönliches Anliegen geworden. Der Beschluss des Stadtrates zukünftig die städtischen Grünflächen insektenfreundlich zu gestalten, ist ein weitere Motivation für den Verein, Schritte zu einem insektenfreundlichen Hitzacker zu unterstützen. Deshalb hat sich eine kleine, aber langsam wachsende Gruppe gebildet, die plant dieses Ziel vor allem durch folgende Aktivitäten voranzutreiben:

  • Veranstaltungen und Aktionen, die das Thema bekannt machen;
  • Angebot praktischer Tipps für Gartenbesitzer, wie sie ihren Garten insektenfreundlich gestalten können, z.B. durch Demo-Flächen, Beratung, Angebot von Pflanz-/Samenmaterial;
  • Bildung eines Bündnisses von Unterstützern wie Imkern, Naturschützern, Verwaltung, Stadtrat, Bauhof, Gärtnereinen, Schulen etc.

Wer regelmäßig über die Aktivitäten dieser Gruppe informiert werden oder aktiv mitarbeiten möchte, meldet sich bei Hans-Albrecht Wiehler, Telefon 0176 61711080, Email haske@gmx.net